Die Seniorenbegleiter-Ausbildung kennenlernen

Herzlich willkommen auf der Seite des Protestantischen Dekanats Frankenthal (Pfalz) zur Seniorenbegleiter-Ausbildung. Ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter nutzen den Kurs für ihre Besuche bei Einzelnen, für die Leitung von Gruppen oder für kulturelle und gesundheitsbezogene Projekte zum Beispiel. Als Ausbildung in Gesprächsführung und Begleitung ist die Ausbildung für viele weitere Bereiche des bürgerschaftlichen Engagements interessant.

Sie finden hier Informationen zur Seniorenbegleiter-Ausbildung und zum nächsten Kurs.

 

Bei der Seniorenbegleiter-Ausbildung geht es um die Begegnung von Mensch zu Mensch

 

Ausgangspunkt für die Seniorenbegleiter-Ausbildung ist die Dialog-Philosophie Martin Bubers. Für Buber werden wir erst durch den Kontakt zu unserem menschlichen Gegenüber zu dem, der wir wirklich sind. Die Voraussetzung dafür sind  Gespräche von Mensch zu Mensch.

Für Martin Buber ist alles wirkliche Leben Begegnung. In der unvoreingenommenen  Begegnung mit Anderen erfahren wir, wie das Leben auch sein kann. Wir erfahren zum Beispiel, unter welchen Bedingungen andere Generationen gelebt und wie sie ihr Leben gemeistert haben. Wirkliche Gespräche verändern unsere Sicht auf das Leben.

Die Seniorenbegleiter-Ausbildung beruht darauf,  dass zwei Menschen  sich wirklich begegnen. Beide läßt das Gespräch nicht unverändert. In ihren Gesprächen und Begegnungen nehmen die Seniorenbegleiter/innen sich zurück und lassen dem Raum, was sich bei ihrem Gegenüber entwickeln will.

 

Was immer

in anderen Bereichen

der Sinn des Wortes

»Wahrheit« sein mag,

im Bereich des Zwischenmenschlichen

bedeutet es,

dass Menschen

sich einander mitteilen

als das was sie sind.

Martin Buber

 

Die Seniorenbegleiter-Ausbildung ist eine ausbildung in gesprächsführung

 

In ihren Gesprächen sind Seniorenbegleiter/innen aufmerksame Zuhörer/innen. Sie nutzen ihre Ausbildung in Gesprächsführung, damit Andere sich mitteilen und im Gespräch eine andere Perspektive auf das, was sie beschäftigt, finden können.

Seniorenbegleiter/innen hören dazu aufmerksam zu. Sie folgen dem Weg ihres Gegenübers, fragen nach, um zu verstehen, lenken das Gespräch aber nicht durch Ratschläge. Sie sind sich bewusst, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg hat. Soweit die/der Andere es möchte, sind sie in ihren Gesprächen Begleiter/innen auf diesem Weg.

Die Seniorenbegleiter-Ausbildung folgt darin der humanistischen Psychologie (Carl Rogers oder Fritz und Laura Perls zum Beispiel). Für die humanistische Psychologie-Familie sind die Gesprächspartner/innen die Expert/innen für ihr eigenes Leben. Seniorenbegleiter/innen nehmen bei ihren Besuchen und in ihren Projekten diese wertschätzende Haltung ein.

 

Von Mensch zu Mensch – Seniorenbegleiter/in werden

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